Am Rande der Verschwommenheit – Abwechslung mit deiner Nahbrille

Heute geht es an den Rand der Verschwommenheit. Zeit dein System mit ordentlich neuen Reizen zu versorgen. Also schnapp dir deine Nahbrille und los gehts.

Was ist eine Nahbrille und wovon redet er überhaupt? Hier erfährst du, wie du deine Kurzsichtigkeit in den Griff bekommen kannst.

Du hast deine Nahbrille seit ein paar Wochen. Immer wieder kommen kurze Momente, in denen du plötzlich viel besser sehen kannst. Super gut, dann probiere Folgendes.

Der zweite Rand der Verschwommenheit

Wenn du dich an die vier goldenen Regeln für deine Nahbrille hältst, kennst du einen Rand der Verschwommenheit schon. Vor dir ist dein Text:

Kristallscharf… du rückst weiter nach hinten… leicht unscharf… Der erste Rand der Verschwommenheit.

Rücke weiter nach hinten… unschärfer, aber noch lesbar… weiter nach hinten… noch unschärfer, aber immer noch lesbar… noch weiter nach hinten… keine Chance mehr, komplett unscharf… Der zweite Rand der Verschwommenheit.

Verschwommenheit

Ja, Brillenpanda versteckt sich hinter Bambus.

Hier kommt die Abwechslung

Begib dich an den zweiten Rand der Verschwommenheit. Rücke also entweder deinen Bildschirm weiter weg oder verschiebe deinen Stuhl weiter nach hinten. Du kannst den Text jetzt gerade noch so lesen.

Wenn du das zum ersten Mal machst, sind es vielleicht nur 5 bis 10 cm mehr Abstand von deinen Augen zum Bildschirm. Später werden es immer mehr.

Bleibe dort für 5 bis 10 Minuten und arbeite normal weiter. Fokussiere aktiv. Der Text wird dadurch zwar nicht perfekt scharf, aber doch lesbarer. Reize den Abstand so weit wie möglich aus.

Immer schön langsam

Verschwommenheit

Das Ganze ist am Anfang sehr herausfordernd. Übertreibe es also nicht. Achte darauf, dass du wieder zurück an den ersten Rand der Verschwommenheit gehst, bevor es zu anstrengend für deine Augen wird.

Frischer Wind

Bringe frischen Wind in deine Naharbeitsgewohnheiten. Begib dich ab heute immer mal wieder auch an den zweiten Rand der Verschwommenheit. Wann immer du daran denkst, rücke deinen Stuhl nach hinten und gib deinen Augen ein paar neue Reize.

Zwei bis Drei Mal am Tag für 5 bis 10 Minuten sind ideal. Du musst nicht auf die Uhr schauen. Einfach ein paar Minuten lang, so lange es sich gut anfühlt.

Verschwommenheit

Wie ist es für dich? Anstrengend? Erleichternd? Manchmal ist ein bisschen Verschwommenheit eine willkommene Abwechslung. Probiere einfach ein wenig herum und lass mich in den Kommentaren wissen, was du herausgefunden hast. Ich freue mich, von dir zu hören.

Quellen / weitere Informationen

2 Kommentare

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  1. Hi Boris,
    vielen Dank für den tollen Artikel 🙂
    Es ist in der Tat eine willkommene Abwechslung 😉 Ich werde das jetzt in mein Training mit einbauen; momentan arbeite ich verstärkt mit meinem rechten Augen (liegt jetzt zwischen -1,5 und -2 varriert sehr stark). Mein linkes Auge liegt jetzt bei -1,25 und geht bald auf -1 Dpt. herunter 🙂 Aktives Fokussieren und immer wieder Reize setzen bringt es wirklich! Viel Erfolg weiterhin mit deiner Seite!

    • Hey Thomas,

      cool! Freut mich, dass du etwas damit anfangen kannst 🙂
      Danke für deinen Kommentar und weiterhin viel Spaß und Erfolg.

      Beste Grüße
      Boris

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