Brillenpanda erwacht

Brillenpanda erwacht

Er lebt. Er lebt! Endlich, Brillenpanda erwacht. Allerdings mit reichlich schlechten Neuigkeiten. Um davon abzulenken aber mit Unmengen niedlicher Tierbilder.

Da ist er wieder

Ach, was soll ich sagen. Schön wars. Genau fünf Monate ist der letzte Beitrag schon her und ich habe die Zeit genossen. Keine Gedanken machen über neue Themen, keine Extrazeit pro Tag vor dem Bildschirm und endlich Schluss mit diesen niedlichen Tierbildern.

Spaß! Tierbilder sind weltklasse.

Ja, irgendwann habe ich nicht einmal mehr auf E-Mails reagiert. Vollkommen von der Bildoberfläche verschwunden, dieser Boris!

Ich habe die neu gewonnene Freizeit genossen. Mehr Zeit für Sport, mehr Zeit für Spaziergänge und endlich auch mal wieder ausschlafen. Herrlich! Zugegeben, ich hatte anfangs ein unglaublich schlechtes Gewissen wegen den ganzen unbeantworteten E-Mails. Aber… man gewöhnt sich daran.

Schluss mit Winterschlaf

Brillenpanda erwacht

Aber damit ist jetzt Schluss. Vergiss die Freizeit, Boris! Schlaf wird völlig überbewertet. Du brauchst keinen Schlaf. Die Menschheit braucht dich. Eine Welt ohne niedliche Tierbilder macht einfach keinen Sinn. Folge deiner Bestimmung.

Übrigens: Wusstest du, dass Pandas gar keinen Winterschlaf halten?1

Wie geht es weiter?

Brillenpanda gibt es vorerst nur in abgespeckter Form. Das hat einen einfachen Grund. Ich habe selbst seit langer Zeit keine nennenswerten Verbesserungen mehr. Wie könnte ich dann in qualifiziert sein, hier überhaupt irgendwelche Tipps und Tricks zu propagieren?

Brillenpanda erwacht

Auch wenn der Wortlaut in meinen Beiträgen meist anders klingt (Streichle diese niedliche Ente und deine Kurzsichtigkeit löst sich in Luft auf!), auch für mich ist das alles hier ein Experiment. Ich weiß nicht, wie es mit meiner eigenen Kurzsichtigkeit weiter gehen wird. Im Moment sieht es nicht allzu gut aus (LINK folgt).

Brillenpanda bleibt — aber mit anderen Inhalten

Ich schreibe weiter. Allerdings vorerst nur Updates zu meiner eigenen Situation und zur Webseite allgemein. Alles was in Richtung Hands-On / Tutorial / Tu-dies-und-das-und-es-passiert-dieses und-jenes verkneife ich mir.

Leider! Ehrlich, ich wünschte, es wäre anders, aber ich will niemandem Dinge erzählen, die bei mir selbst nicht funktionieren. (Das habe ich im Übrigen auch bisher nie getan. Alle Inhalte beruhen mindestens auf meinen selbst gemachten Erfahrungen.)

Brillenpanda erwacht

Sobald es bei mir ernsthafte Verbesserungen gibt, kommen auch wieder mehr solche Beiträge. Aber dazu mehr in den kommenden Beiträgen.

Brillenpanda wird anders

Viele Dinge stören mich inzwischen. Es kommen immer mehr vollkommen unkonstruktive Kommentare und absolut unnötige und beleidigende E-Mails bei mir an. Spaßfaktor: –3 von 5 Partyhüten.

Zum einen plane ich, die Kommentarfunktion zu deaktivieren oder zumindest einzuschränken. Außerdem werde ich mich schwieriger greifbar für gehaltlose E-Mails machen. Im Gegenzug möchte ich eine Art Forum ins Leben rufen. Allerdings kann ich im Moment noch überhaupt nicht abschätzen, wie viel Arbeit das wird. Auch dazu demnächst mehr Infos.

Brillenpanda räumt auf

An alle, die mir eine (konstruktive) E-Mail geschrieben haben und noch immer keine Antwort erhalten haben: Es tut mir leid! Ehrlich. Ich brauchte den Abstand.

Brillenpanda erwacht

In den kommenden Tagen versuche ich, die meisten Antworten nachzuholen. Einiges bleibt aber unbeantwortet. Wer sich übergangen fühlt, der schreibe mir bitte einfach nochmal!

Zudem sind einige Informationen hier nicht mehr aktuell. Besonders die Über-Seite muss nochmal gründlich überarbeitet werden. Auch das steht jetzt an. Eventuell gibt es auch noch einige optische Veränderungen.

Und schließlich wird es demnächst den einen oder anderen Beitrag zu meiner eigenen Situation geben. Wann, kann ich im Moment nicht sagen. Aber falls eine neuer Beitrag kommt, dann an einem Donnerstag.

Brillenpanda erwacht

Ich hoffe ich konnte einen kleinen Überblick über die nächsten Schritte schaffen. Lass mir gerne einen (konstruktiven, nicht-beleidigenden) Kommentar hier und teile mir mit, was du davon hältst.

  1. WWF. Die zehn skurrilsten Fakten über den Panda

28 Gedanken zu „Brillenpanda erwacht

  1. Hallo Boris.
    Willkommen zurück ×thumbs up×. Es freut mich dass du wieder aktiv wirst.

    Zunächst finde ich es gut, dass du das Projekt besser dosierter angehen willst, auch damit es nicht zur Pflicht wahrgenommen wird sondern du dann etwas schreibst und berichtest, wenn du dazu Lust hast.

    Bezüglich des fehlenden Fortschritts lass dich ein wenig dadurch ermutigen, als das der Sommer nicht weit ist und ein sonniger Tag meine Sehstärke um gefühlt 200% erhöht, zusätzlich zu der besseren Laune ;).

    Die Idee mit dem Forum finde ich weiterhin klasse, weil jeder individuell an das Projekt herangegangen sein wird und man vllt für neue Ansätze oder Änderungen angeregt wird. Ich wurde beispielsweise mit dem System mit zwei Brillen noch nie so richtig warm und hab immer nur eine getragen – abgesehen davon dass das Gehirn dadurch ständig verwirrt wird und sich nie richtig festlegen kann welchen fixpunkt sie korrigieren soll, wird dadurch der elementarste Teil des Sehens (die Akkomodation zwischen nah und Fernsicht) massivst gestört, weil das Auge permanent hauptsächlich in der Fernsicht ist. Weitere Erkenntnisse und Theorien schaden denken ich nicht und könnten möglicherweise unser aller gemeinsames Projekt auf ein neues Level bringen.
    Freue mich auf die zukünftige Entwicklung deines Pandas 🙂
    LG Dimitri

    1. Hallo Dimitri

      Ich finde deinen Beitrag bezüglich des Tragens von nur einer einzigen Brille sehr interessant! Funktioniert das bei dir? Also, hast du damit Verbesserungen?

      Oft habe ich es so verstanden, dass andere Leute ca. 1 dpt. zwischen Nah- und Fernbrille haben. Das wäre für mich undenkbar (ich hab es probiert). Entweder wäre die Nahbrille viel zu schwach (= zu hohe Anstrengung auf Dauer) oder die Fernbrille viel zu stark.

      Ich kann es nicht einordnen, aber meine Augen scheinen auch immer am besten mit nur einer einzigen Brille ausgekommen zu sein. Vielleicht war das aber auch Gewohnheit. Momentan liegt der Unterschied zwischen meinen beiden Brillen bei nur 0,25 dpt. (Sphäre). Alles andere ist mir zu unangenehm. Zum Lesen (sehr kurze Distanz) gehe ich dann nochmal 0,25 bei Sphäre und Zylinder runter.

      Deine beiden Begründungen habe ich leider nicht verstanden:
      „… abgesehen davon dass das Gehirn dadurch ständig verwirrt wird und sich nie richtig festlegen kann welchen fixpunkt sie korrigieren soll, wird dadurch der elementarste Teil des Sehens (die Akkomodation zwischen nah und Fernsicht) massivst gestört, weil das Auge permanent hauptsächlich in der Fernsicht ist.“

      Kannst du das genauer erklären?

      Gruß
      Mark

      1. Hallo Mark,

        ich kann deine Erfahrung bestätigen: zwischen den sogenannten Nah- und Fernbrillen kann ich maximal! 0,75 D Unterschied gehen, wobei dieses im Nachhinein sogar ein großer Akt für mich war. Wohler hätte ich mich mit weniger Unterschied gefühlt.

        Ich hab die komische Erfahrung gemacht, dass bei Umstieg von Fernbrille auf die Nahbrille die Nahsicht sehr gut war und in Laufe der Zeit die Fernsicht mit der Nahbrille besser und die Nahsicht “schwieriger” bzw. mit mehr Arbeit verbunden war.
        Meine einzige logische Erklärung ist, dass das Auge zunächst auf Fernakkommodation statt “neutrale” Stellung ausgerichtet war. Dieses legt sich innerhalb weniger Tage und Fernakkommodation wird tatsächlich nur für Fernsicht und Nahakkommodation für Nahsicht angewendet.

        Ich hoffe dass dadurch meine Aussage besser nachvollziehbar ist.

    2. Hey Dimitri,

      vielen Dank für deine Nachricht. Das motiviert mich, mich wieder mehr reinzuhängen. Und natürlich auch vielen Dank für das Teilen deiner Erfahrungen. Super Sache!

      Viele Grüße
      Boris

  2. Hallo Boris,
    super, dass du wieder da bist! Freut mich sehr. Leider muss ich mich dir anschließen, keinerlei Verbesserungen der Sehstärke seither, aber ich bin selbst dran schuld. Neuer Job, viel Bildschirmarbeit, seufz.
    Bin froh, dass du wieder da bist, um mich zu motivieren. Und es stört mich gar nicht, wenn das nicht regelmäßig ist und andere Inhalte sind. Hauptsache, die Erinnerung.
    Lg Steffi

  3. Lieber Boris,
    schön, dass du wieder da bist! Meinetwegen könntest du auch einfach nur noch Tierbilder in deine Beiträge packen und 3 Sätze dazu schreiben. Allein das würde mich ungemein freuen (Spaßfaktor: 5 von 5 Partyhüten). Also kein Stress.
    Lass es dir gut gehen!
    Anne

  4. Könntest du bitte alle Newsletter auf einen Text zusammenbringen?
    Bei den vielen Emails weiß ich nicht mehr wo was ist.
    Manche sind gelöscht, manche sind etc.

  5. Hallo Boris!🔆
    Welcome back! Schööön!
    Mir geht‘s wie Steffi … habe auch keine wesentlichen Verbesserungen zu melden…viel am Bildschirm, Übungen vernachlässigt (Eselsweisheiten von Mirsakarim Norbekow) , weniger in der Natur ,etc. Freue mich schon auf den Frühling; ,Sonne, Spaziergänge ,Natur , bringt bessere Sicht und Motivation.
    Ich habe nur eine Brille die etwas unterkorrigiert ist und versuche so oft wie möglich „brillenlos“ umher zu laufen😉
    LG! Pia 🌈

  6. Hallo Boris, auch von mir: willkommen zurück 🙂

    Finde ich toll, dass du reflektierst, was du machen willst und dabei bist, dich dich von “sollte ich” zu lösen – weiter so!

    Die Leute, die sich die Zeit nehmen, um dir unsachliche Mails zu schreiben, kann man sowieso nicht ernst nehmen – das sind bedauernswerte Wesen, die selber nichts auf die Reihe kriegen, sondern lieber ihre Energie darauf verwenden, die Aktionen der anderen schlecht zu machen. Also einfach ignorieren 😉 Wir finden es toll, was du getan hast und wissen dein Engagement zu schätzen! DANKE 🙂

  7. Hallo Boris!
    Ich drücke die Daumen, dass es mit Deiner Kurzsichtigkeit weiter bergauf geht! Ich nutze seit ca. 2 Jahren in kürzeren Abständen immer unterkorrigiertere Brillen. Ob meine Augen dadurch besser geworden sind? Ehrlich gesagt, weiß ich es nicht. Beim Optiker lasse ich nicht mehr messen, aus Sorge, dass er mir dann nicht mehr eine Brille in der gewünschten Stärke verkauft. Was mich jedoch zu den unterkorrigierten Brillen motiviert hat: Die optische Verbesserung! Meine Augen wirken hinter den unterkorrigierten Gläsern spürbar größer. Die “Stecknadelaugen” hatten mich immer sehr gestört. Auch ist die Randdicke natürlich geschrumpft. Ich weiß, das ist etwas oberflächlich, aber ich glaube, vielen Leuten, besonders uns Mädels, geht es so und wie ärgerlich, wenn man dann keine Kontaktlinsen tragen kann, so wie ich.

    1. Hey Hilja,

      auf der Seite stelle ich ja auch Möglichkeiten vor, wie du selbst messen kannst, wie es um deine Sehstärke so steht. Vielleicht kannst du ja etwas davon ausprobieren 😉

      Ansonsten könntest du ja auch einfach zu einem anderen Optiker oder zu Augenarzt gehen, um deine Sehstärke bestimmen zu lassen. Auch ganz ohne, dass dir dann jemand etwas verkaufen will.

      Viele Grüße
      Boris

  8. Lieber Boris, schön das es mit dem Brillenpanda wieder weitergeht. So vieles kann ich in deinen Infos nachvollziehen und ich kann nur den Hut ziehen, vor soviel öffentlicher Ehrlichkeit.

    In den oberen Beiträge stand, dass es wenig bzw. keinen Sinn macht, in Bezug auf zwei Brillen – ich wäre da sehr vorsichtig – aus meiner Erfahrung kann ich nur sagen, dass es zwei Sehebenen gibt, indem die Kurzsichtigkeit sich wieder “regeneriert” und das ist nun einmal in der Nähe und in der Ferne. Bei einer Kurzsichtigkeit von über -2 Dpt. würde ich eine zweite Brille für die Nähe in Betracht ziehen … eine leichte, damit man bis ca. 50-70 cm in der Nähe scharf sehen kann – bzw. dann am Unschärfehorizont arbeiten kann. Für die Ferne ist es sowieso klar 🙂 aber unbedingt reduziert und die richtigen Werte 😉

    In Bezug auf deine fehlenden Fortschritte – es gibt diese Phasen und es ist so ärgerlich, so resignierend, da durchzugehen, aber ganz wichtig – NICHT aufgeben.

    Analyse, Analyse – letztlich geht doch alles auf Reiz und Stimulus zurück … that’s it.

    Meine Erfahrung, wenn es nicht weitergeht …

    1) wenn ich im Alltag vergesse, meine Fernbrille in der Nähe abzunehmen (uiii – ganz ganz wichtiger Grund für ein Plateau …. auch wenn es nur ein paar Sekunden an der Supermarktkasse ist oder oder oder 🙂 Der Reiz, auch wenn nur kurzfristig für das nahe Sehen, ist nicht förderlich – unbedingt Gewohnheit ändern!!! …

    2) Wenn alle Stricke reißen und das Plateau nicht verschwindet (ab 3 Monate ohne Fortschritt), entspannen, entspannen, entspannen, akzeptieren? Nein – kann ich nicht, was tat ich persönlich? -> 30 Minuten Plusbrille aufgehabt, am Unschärfehorizont gearbeitet, plötzlich gings wieder bergauf (natürlich sollte man da Erfahrung haben). Jedenfalls nächsten Tag war das Plateau verschwunden und es ging wieder bergauf.

    3) Zeit draußen ist sehr wichtig oder der regelmäßige Blick nach draußen 🙂 aktiver Focus – aktiver Focus … Kanten, Dächer, Bäume mit den Augen scannen, abtasten …. viel ENTSPANNT blinzeln 🙂

    4) Morgens Zeit ohne Brille verbringen; soweit es geht und am Unschärfehorizont arbeiten

    Ich bin jetzt übrigens bei links und rechts -1 Dpt. und habe täglich mehr klare Blitze als jemals zuvor … wenn alles gut verläuft (ha ha – Zweifel ist da immer im Hinterkopf :-)) bin ich im Sommer/Herbst Brillenfrei und bei 20/20….
    Gestern beim sonnigen Spaziergang ohne Brille, habe ich klar und deutlich Straßenschilder, Nummernschilder von Autos in 5-6 Metern Entfernung gelesen – nicht knackig scharf, eher in grau gehalten, aber verdammt nochmal DEUTLICH 🙂 eine absolute tolle und in der Art neue Erfahrung.

    Im Februar 2017 habe ich angefangen und war bei ca. -2 Dpt. – angefangen eigentlich bei -2,75 Dpt. aber das nur am Rande 🙂

    Dran bleiben und Sehgewohnheiten überdenken und immer wieder im Hinterkopf haben – Die Biologie gleicht sich den Erfordernissen an Reiz – Stimulus

  9. Hallo Thomas

    Was sind deiner Meinung nach reduzierte und demzufolge richtige Werte? Siehst du das ähnlich wie Boris, Visus von ca. 80 Prozent? Ich glaube nämlich, dass das, auch bezogen auf einen Beitrag von Boris “bei zuviel Unschärfe passiert gar nichts” schrieb er darin, schon zu viel sein kann, wenn der Ziliarmuskel entspannt ist und man im Bereich Augapfel verkürzen ist. Wie ist deine Meinung dazu? Könnte es nicht sein, Optikerbrille minus 0,25 und es ist minimal zu schwach und so genau richtig?

    LG
    Peter

  10. Hallo Peter,

    die Sache mit den Werten 🙂 es ist gar nicht so einfach, die richtigen Werte herauszubekommen – letztlich ändern sich diese über den Tag gesehen ständig (bis 1 Dpt. und mehr Veränderung ist da keine Seltenheit 🙂 … ich persönlich gehe bzw. bin immer so vorgegangen, dass ich bei meiner Snellensehtafel (eine für 3m) die Zeilen 20/40 bzw. 20/50 in künstlichem Licht mit der reduzierten Brille bequem erkennen konnte, so wußte ich, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Ich habe dies mehrfach getestest über einige Tage und bin so ganz gut gefahren. Ja, es ist schon sehr komplex, wenn man zuviel reduziert – man muß da echt mit gesundem Menschenverstand an die Sache herangehen, ein zuviel wollen, geht meistens nach hinten los 🙂 hatte ich auch mal gemacht und war frustriert – das ich erstens so besch* gesehen habe 🙂 und zweitens, dass es einfach nicht wirklich besser wurde.

    Also, lieber um -0.25 reduzieren ggf. -0.5 aber immer den Verstand dabei eingeschaltet lassen – ja ja am liebsten hätten wir doch alle die Kurzsichtigkeit gestern schon weg oder? 🙂

    Aber hey … wir sollten sooooo dankbar sein, dass es letzlich ein Weg aus dem ganzen Sehchaos gibt … vor über einem Jahr hätte ich in meiner Wohnung in 2-3m Metern nicht mal sagen können, was da genau auf meinem Schreibtisch liegt – alles wäre in einer milchigen, verschwommenen Entfernung gewesen und es war einfach nur hoffnungslos!

    Wer die Infos hier und auf endmyopia.org verinnerlicht hat und letztlich der Groschen gefallen ist, wie das Auge tickt, wird letztlich keine stärkeren Brillengläser mehr benötigen – ändern der Sehgewohnheiten, alle paar Monate reduzierte Gläser und abwarten – und natürlich WICHTIG WICHTIG, ständig den aktiven Focus trainieren, nicht einmal am Tag, nicht zweimal, so oft es geht, morgens, mittags, abends, beim Spazierengehen, beim TV schauen, im Supermarkt, auch mal in der Nähe – Brillenreduzierung OHNE aktiven Focus bringt in meinen Augen ein Ergebnis gegen Null mit sich (ich habe über 20 Jahre Erfahrung mit Augentraining jeglicher Art :-)) Deshalb aktiver Focus ist wirklich der Schlüssel und das ist genau die Bewegung/der Reiz, den das Auge benötigt, um zu regenerieren 🙂

    Viele Grüße und natürlich viel Erfolg 🙂

    1. Hallo Thomas

      Du schreibst:
      “ich persönlich gehe bzw. bin immer so vorgegangen, dass ich bei meiner Snellensehtafel (eine für 3m) die Zeilen 20/40 bzw. 20/50 in künstlichem Licht mit der reduzierten Brille bequem erkennen konnte, so wußte ich, dass ich auf dem richtigen Weg bin.”

      Was meinst du mit “reduzierte Brille”? Die Nahbrille oder die Fernbrille?

      Außerdem hast du geschrieben:
      “ständig den aktiven Focus trainieren, nicht einmal am Tag, nicht zweimal, so oft es geht, morgens, mittags, abends, beim Spazierengehen, beim TV schauen, im Supermarkt, auch mal in der Nähe”

      Heißt das, dass du das in der Nähe nicht oder kaum trainierst bzw. dass deine Nahbrille nicht unterkorrigiert ist? Boris hat ja glaube ich auch mal geschrieben, dass die Nahbrille (wenn überhaupt) nur sehr leicht unterkorrigiert sein soll.

      Wie groß ist denn bei dir der Unterschied zwischen Nah- und Fernbrille?
      Und wann setzt du was auf? Oder machst du das nach Gefühl/Verschwommenheit?

      Gruß
      Mark

      1. Hallo Mark,

        da meine Werte inzwischen bei ca. -1 Dpt. und besser sind benutze ich schon lange keine Brille mehr für die Nähe … aber auch in der Nähe arbeite ich selbstverständlich mit dem aktiven Focus 🙂 und das genau am Unschärfehorizont 🙂 wenn die Kurzsichtigkeit sehr viel höher ist, braucht man ja zwei Brillen, eine für die Nähe und eine für die Ferne, für die Nähe würde ich eine reduzierte Brille nehmen, die mir ermöglichen würde, klar bis ca. 50-60 cm zu gucken… wann würde ich was aufsetzen – na wenn ich was in der Nähe mache die Nahbrille und wenn ich was in der Ferne erkennen will die Fernbrille 🙂 … und immer wieder aktiver Focus – aktiver Focus! VG Thomas

  11. Wenn du vom aktiven Fokus sprichst und dem Training dessen, wie machst du das genau? Bei mir geht’s mal, mal fast immer, dann wieder nicht und dann meistens wochenlang nicht. Mich macht das völlig verrückt. Leider kenne ich endmyopia nicht. Ok, kenn ich schon, aber ich kann kein englisch. Dass der aktive Fokus der Schlüssel ist, das glaube ich auch, aber wie kann man den täglich trainieren.
    Was ist der Unschärfehorizont für dich? Das ist doch sehr subjektiv für alle hier und du scheinst das “eingrenzen” zu können. Wie scharf bzw. verschwommen muss z.B. eine Zeile auf der Sehtafel sein, damit ein Training effektiv ist?Das hilft glaube ich allen, weil alle das dann vergleichen können. Ich versuche irgendwie auf allen Distanzen zu üben, macht das aber Sinn oder ist ein bestimmter Bereich der Verschwommenheit da sinnvoller? Boris sagt ja auch, minimale Unschärfe, was aber ist minimal? Muss ich also wirklich auf ein Straßenschild zugehen und den exakten Abstand finden, um zu trainieren?

    Danke im voraus
    Peter

  12. Hi nochmal 🙂

    ja, der aktive Focus 🙂

    Ich habe ihn direkt am Monitor gelernt. Also ganz banal ohne Brille den Monitor dahin geschoben, wo die Schritt einigermaßen klar war – also anders ausgedrückt -leicht unscharf – genau meine ich damit, der Text ist nicht knackig tiefschwarz, sondern etwas minimal heller und ausgefranster/teils leicht verzerrt und an dieser leichten Unschärfe habe ich den Text – alle Worte entspannt gelesen, ab und an nur auf die Buchstaben gesehen – atmen, entspannen, nichts mit Gewalt versuchen, die Augen fixieren entspannt die Wörter -> Kopf etwas zurücknehmen, weiter fixieren, Kopf wieder etwas vor – Der aktive Focus ist echt schwer zu beschreiben – irgendwann – so jedenfalls bei mir hatte ich den Dreh raus und ich kann bewußt gefühlsmäßig den Augapfel drücken…. es ist eine minimale Kontraktion. Wenn Du Dir beispielsweise einen Kugelschreiber vor die Augen hälst und Du fixierst ihn, schiebst ihn weiter in die Ferne, achtest dabei genau, was in deinen Augen stattfindet jede minimale Kontraktion und dann Dir vorstellst, die Bewegungen/Impulse sind genau ANDERS HERUM 😉 hmmm…. das ist der aktive Focus 🙂 … keine Ahnung, ob Du das verstehst 🙂 nochmal anders ausgedrückt, wie ich den aktiven Focus fühle, ich fühle im ganzen Auge eine leichte Bewegung nach vorne (diese minimalse Bewegung entsteht direkt in der Mitte des Auges)und in dieser Bewegung wird gleichzeitig auch die Hornhaut und Linse des Auge minimal abgeflachter – Wirklich nur minimal ….

    Verstanden? Üben üben üben …

    Englisch kann ich übrigens auch nicht wirklich, hatte mich aber mit dem Google Translater gut angefreundet und man kann sich da wirklich wunderbar durchklicken und auch alles verstehen… (wenn alles nichts hilft, auch mal den Translater https://www.deepl.com/translator nutzen – wunderbar!!!)

    Was ist der Unschärfehorizont für mich?
    Er ist genau die Position in der Ferne, wo die Sicht leicht undeutlich wird, dass heißt, wo der Text, so wie ich es oben beschrieben habe, leicht verzerrt wird.

    Wie scharf bzw. verschwommen muss z.B. eine Zeile auf der Sehtafel sein, damit ein Training effektiv ist?

    Wenn Du den aktiven Focus kannst, kannst du immer in der Zeile trainieren und in dem Abstand, wo sie leicht unscharf ist 🙂 Sinnvoll finde ich immer zwei Abstände zu trainieren, eben in der Nähe -> wo es leicht unscharf wird (z.b. die Sehtafel so in Abstand bringen, dass die Zeile (20/40) von unten noch leicht zu entschlüsseln ist…) und dann noch von der Ferne ab 3 Meter und weiter … hier dann die großen Buchstaben Fokussieren 🙂

    Wenn der aktive Focus wirklich verinnerlicht ist, kannst Du ihn später auf allen Distanzen nutzen, anfangs in der Ferne über 3-5 Meter äußerst beschwerlich, dann wird es immer besser, manchmal kann ich Dächer /Kanten etc. allein durch den aktiven Focus in über 20 Meter scharf bekommen)… das ist natürlich alles abhängig von der Stärke der Kurzsichtigkeit…

    Ich hoffe, da war irgendwie was nützliches dabei 🙂

    Achso ->Muss ich also wirklich auf ein Straßenschild zugehen und den exakten Abstand finden, um zu trainieren?
    🙂 kannst Du machen, sieht bestimmt lustig aus 🙂
    Wie gesagt, wichtig ist den aktiven Focus üben üben, am Monitor oder an der Sehtafel anfänglich, dann später an Bäumen, Straßenschildern, entgegenkommenden Menschen 🙂 es wird mit der Zeit dann immer schneller und natürlicher und wenn Du dann die Straße entlang läufst, siehst ein Straßenschild in 10 Metern und gehst langsam auf dieses zu, machst Du entspannt den aktiven Focus (ab 10 Metern fängst Du schon an)- gehst lansam drauf zu und es wird immer etwas schärfer und die Buchstaben fransen dann nicht mehr so aus … irgendwann bist Du dann soweit, dass Du eine doppelte Schrift wahrnimmst, auf dem Straßenschild hast Du dann beispielsweise den Namen super unscharf/verschwommen und direkt darüber in knackiger, feiner Schrift, den scharfen Text …. aber das erfordert Übung, Übung – ES LOHNT SICH 🙂

    Viel Erfolg und bei Fragen – immer Fragen 🙂
    VG
    Thomas

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