Tag ohne Brille

Heute gibt es keine künstlichen bildverzerrenden Plastikscheibchen vor deinen Augen. Jetzt kommt die nächste Stufe. Richtig, ein ganzer Tag ohne Brille.

Nach dem Morgen ohne Brille und dem Spaziergang ohne Brille geht es jetzt richtig los. Ein ganzer Tag ohne Brille. Also nimm dir einen Tag frei, vergiss deine Sehhilfe und stürze dich in eine kleine Herausforderung.

Erkunde deine Umgebung

Starte deinen Tag wie gewohnt. Entspanne dich, tue deine Dinge und erfreue dich, dass du am Leben bist. Erkunde deine Umgebung. Wie sieht die Welt ohne Brille aus? Wie ist es zuhause? Wie ist es draußen?

Verbringe möglichst viel Zeit mit Fernsicht. Vielleicht kannst du einen langen Spaziergang oder Sport im Freien machen. Vielleicht ist sogar ein kleiner Ausflug drin. Was immer du auch machst, bleibe dabei heute ganz ohne Brille. Wenn du magst, kannst du hin und wieder ein wenig aktiv fokussieren. Falls nicht, auch super. Es liegt ganz bei dir.

Tag ohne Brille

Genieße die Welt und das, was du sehen kannst. Entspanne dich und nimm alles so an, wie es im Moment für dich ist. Werde Eins mit deiner Umgebung. Ganz egal, wie es ist, heute ist es genau richtig so.

Bewusstsein entwickeln

Werde auch bewusster dafür, was du alles ohne Brille machen kannst und was nicht. Vielleicht kannst du heute mal nicht vor dem Fernseher sitzen oder in deinem Lieblingsbuch lesen. Das ist ok.

Konzentriere dich auf die Dinge, die du jetzt schon tun kannst. Draußen auf einer Parkbank sitzen, Musik hören, Freunde zu dir einladen. Heute hast du mehr Zeit für all die Dinge, die du sonst vielleicht nicht so oft machst.

Sicherheit geht vor

Bleibe dabei aber immer sicher. Wenn du über fünf Dioptrien kurzsichtig bist, ist der Tag sicher eine ziemliche Herausforderung für dich. Sorge dafür, dass dir und deinen Mitmenschen nichts passieren kann. Vielleicht kann dich auch eine Person bei deinem Ausflug oder deinen Spaziergängen begleiten.

Tag ohne Brille

Plane alles so, dass du wirklich auf der sicheren Seite bist. Auch im Haus können alle möglichen Gefahren lauern. Heute vielleicht ausnahmsweise keine Kunstsstückchen mit den extra scharfen Küchenmessern.

Reset für die Augen

Deine Augen sind es gewohnt, dass sie irgendwann Hilfe bekommen. Sie sind es gewohnt, dass irgendwann die Brille kommt. Heute mal nicht. Heute sind sie ganz auf sich gestellt. Heute gibt es keine künstlichen bildverzerrenden Plastikscheibchen vor deinen Augen.

Die Augen müssen einen ganzen Tag lang auf ein scharfes Bild verzichten. So merken du und dein System, was schon drin ist und was nicht. So kommst du wieder auf den aktuellen Stand. Du weißt, wie weit du es schon geschafft hast und was noch vor dir liegt. Deine Augen bekommen die Möglichkeit, am nächsten Tag wieder voll durchzustarten.

Mache den Tag ohne Brille ruhig regelmäßig. Je nach dem, wie kurzsichtig du bist, vielleicht an einem festen Tag pro Woche oder mindestens ein mal im Monat. Und vergiss nicht, dir danach ordentlich auf die Schulter zu klopfen. Das ist eine super Leistung. Hättest du vor ein paar Monaten gedacht, dass du das schaffen würdest?

Tag ohne Brille

Wie sind deine Erfahrungen damit? Motivierend? Frustrierend? Hast du Tipps und Tricks, die du gerne teilen möchtest? Schreib mir gerne unten in die Kommentare.

2 Kommentare

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  1. Hallo

    Finde ich super, diese Idee. Ich muss aber sagen, dass das echt eine Überwindung ist. “Morgen ohne Brille” und “Spaziergang ohne Brille” waren von Anfang an OK. Aber ein ganzer Tag? Da kamen bei mir gleich Fragen im Kopf auf, wie “Ich ohne Brille? Brauche die doch und das seit über 20 Jahren? Wie soll ich da einen ganzen Tag ohne Brille klarkommen?” Das macht deutlich, wie und was man in den Jahren gelernt hat. Ich muss eine Brille tragen, jeden Tag, jede Minute. Aber nein, es geht. Echt ein Umlernen und das jeden Tag von vorne, aber es wird besser. Ich beginne immer mehr zu verstehen, dass das alles ihr kein Quatsch ist. Danke Boris!!!

    Lg
    Peter

    • Hey Peter,

      spannend! Ich muss sagen, dass bei mir der ganze Tag ohne Brille auch eine ziemliche Überwindung war. Und genau da finde ich, sieht man dann auch, wie sehr man dann doch an der Brille hängt, ohne es wirklich zu bemerken.

      Und vor allem habe ich dann auch ziemlich viele Situationen gehabt, bei denen mir vorher nie direkt bewusst war, dass ich für die meine Brille brauche.

      Und: Gern geschehen 🙂 Freut mich, dass du etwas damit anfangen kannst.

      Viele Grüße
      Boris

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