Teufelskreis (Update #2)

Teufelskreis

Tach, da bin ich wieder. Vor über einem Monat habe ich hier berichtet, dass es nicht allzu gut aussieht. Zwei Wochen lang alle 20 Minuten Naharbeit fünf Minuten Pause mit Fernsicht, so war der Plan. Daraus sind vier Wochen geworden und ich habe einiges gelernt. Vieles davon leider unerfreulich.

Bis zu 2,5 cm pro Tag

Zusammen mit den Pause, habe ich drei mal am Tag meine Sehweite gemessen. Morgens, nach der Arbeit und am Abend nochmal. Die Ergebnisse sprechen für sich. Bis zu 2,5 cm habe ich im Tagesverlauf verloren. Morgens: 27 cm, Abends: 24,5 cm — fast eine halbe Dioptrie. Nicht jeden Tag, aber häufiger als gedacht.

Teufelskreis

So große Schwankungen in so kurzer Zeit können nur durch den Ziliarmuskel kommen. Morgens mehr oder weniger locker, abends verspannt. Und genau das prophezeit die Zukunft meiner Kurzsichtigkeit. Wenn es so weiter geht, werde ich Stück für Stück immer kurzsichtiger. Was auch immer ich gerade tue, es ist Teil des Problems und nicht Teil der Lösung.

Kein scharfes Bild mehr

Dazu kommt, dass ich kein knackig scharfes Bild mehr bekomme. Egal, wie nahe ich an die Dinge herangehe. Weder ohne Brille, noch mit Nahbrille, noch mit Fernbrille. Es ist nicht unscharf, das nicht. Aber die letzten 5-10 Prozent fehlen. Mein Auge sucht permanent nach der richtigen Einstellung, findet sie aber nicht. Auch das scheint nicht gerade förderlich zu sein. Weniger scharf, weniger entspannte Augen.

Teufelskreis

Starren statt Dynamik

Das dritte ist die Akkommodation. Das Wechseln zwischen nah und fern dauert wirklich lange. An guten Tagen geht es schneller, an schlechten Tagen passiert fast gar nichts. Ich starre viel mehr, als dass ich meine Augen dynamisch benutze. Das Gegenteil von Super.

Teufelskreis

Um es mit den Worten meines alten Kommilitonen zusammenzufassen: Ja… es kommen viele Faktoren zusammen. Außerdem verstärken sie sich gegenseitig. Mit entspanntem Ziliarmuskel fällt auch das Wechseln zwischen nah und fern leichter. Auch fehlen dann weniger Prozent bis zur perfekten Schärfe. Genauso helfen dynamische Augen, den Ziliarmuskel zu entspannen.

Die große Frage ist, wie herauskommen aus dem Teufelskreis? Bei den regelmäßigen Pausen bei der Naharbeit bleibe ich weiterhin. Außerdem werde ich die einzelnen Problemzönchen auch isoliert ansprechen und ein wenig üben.

Wie genau, das werde ich in den nächsten Tagen und Wochen recherchieren und ausprobieren. Vielleicht eine kleine Akkommodationsübung einarbeiten. Dazu noch den ein oder anderen Spaziergang mit einer Brille, die mir perfekte Schärfe gibt, um mich wieder an ein schärferes Bild zu gewöhnen. Ich werde auf jeden Fall davon berichten.

Teufelskreis

Hast du einen weltklasse Tipp für mich? Oder auch einfach nur ein paar motivierende Worte? Lass mir gerne einen Kommentar hier. Ich freue mich, ihn zu lesen.

43 Gedanken zu „Teufelskreis (Update #2)

  1. Hallo Boris,

    nach lesen Deines Beitrages fiel mir auf – DU WILLST UNBEDINGT sehen und das ist sooooo verständlich; genau das ist meiner Meinung nach das, was das Sehsystem zum kippen bringt …. LOSLASSEN ist hier das Schlüsselwort – ich habe festgestellt, dass wenn ich eine gelassene Sehweise/Sichtweise habe – auf deutsch gesagt, eine leckm.a.A. Stimmung – ich sehe wie es ist und beeinflusse da erstmal nix, da wird die Sicht auch besser – ein drängen, ein müssen, blockiert das Sehsystem dermaßen … man glaubt es kaum 😉 permanentes Konzentrieren auf das, was man nicht sieht, verstärkt das schlechte Sehen – so jedenfalls meine Erfahrungen… Im Moment bin ich immer noch so bei -1 manchmal 0.75 … aber es ist erstaunlich, wenn es mir mental und körperlich gut geht, wie gut dann auch mein sehen ist … mache ich mir sorgen und bin eher frustriert, weil nix vorangeht, ist meine Sicht so richtig sch…. je mehr man sich mit dem Sehen beschäftigt, desto sensibler wird man auch für jede kleinste Veränderung … LOSLASSEN, einfach mal entspannt geschehen lassen – OHNE Wertung OHNE Messung …. vielleicht ein Ansatz für Dich ? Ich drücke Dir die Daumen und hab mich heute gefreut, weil ich gesehen habe, dass ein neuer Beitrag auf Deiner Seite war 🙂 VG Thomas G.

    1. Hey Thomas,

      vielen Dank für deinen hilfreichen Kommentar!

      Das kenne ich tatsächlich auch. Stimmung und Sehen sind definitiv korreliert. Geht es mir gut und bin ich entspannt, ist es mein Sehen häufig auch. Allerdings finde ich schwierig, zu sagen, ob die gute Stimmung mein Sehen besser macht oder ob gutes Sehen auch zu besserer Stimmung führt. Vermutlich irgendwie beides.

      Aber deine Vorschläge nehme ich direkt auf und setze sie um. Vielen Dank!

      Viele Grüße
      Boris

      1. Hallo an Alle,

        was ich hier alles herauslesen kann sind keine Erfolge hinsichtlich der Verbesserung der Myopie, sondern ganz platt physiologisch bedingte Schwankungen der Sehleistung. Wenn ein Augenarzt meine Fehlsichtigkeit bestimmt und ich gehe danach zum Optiker und lasse erneut messen, dann überrascht es mich absolut gar nicht, dass die Werte abweichen. Die Messung ist zudem abhängig von der Prüfentfernung, kann mal eben 4,5m bis 6m betragen, also bitte keine Haarspalterei mit den lächerlichen Zentimeterangaben. Auch die Helligkeit im Prüfraum ist wichtig, sowie die verwendeten Sehzeichen(Buchstaben sind generell leichter zu lesen als Zahlen). Nicht zuletzt das Know-how des Menschen, der die Augen prüft und wie die zu prüfende Person das wiederum annimmt. Wir sind Menschen und keine Maschinen, wir unterliegen diesen Schwankungen durch z. B. Stress, Erkrankungen, Medikamente und deren etwaigen Nebenwirkungen, der Tagesform und unseren momentanen Wohlbefinden. Ein schöner Vergleich ist hier der menschliche Blutdruck,Überraschung der schwankt auch hin und wieder, und da gibt es auch schon seit vielen vielen Jahren medizinische Erkenntnisse. Ich möchte die Alternativmedizin/Naturheilkunde nicht klein reden, aber bei Änderungen der Sphäre und des Zylinders um den Betrag 0,50 Dioptrien liegt für mich noch sehr lange kein Beweis vor. Ernährt euch gesund und lebt Gesund und kauft euch schöne Brillen oder Kontaktlinsen.

        Ich wünsche trotzdem allen viel Erfolg, die sich ihre Fehlsichtigkeit wegklopfen oder wegdenken möchten. Frage mich nur wie das meinen Augapfel verkleinern soll oder die Brechkraft meiner Augenlinse(ist beim Blick des Kurzsichtigen in die Ferne eh in der flachsten Form, also wie soll die noch flacher werden???) Einen Denkanstoß möchte ich zum Schluss noch geben und ziehe hier den physikalischen Vergleich zur Kamera hinzu, die schließlich den gleichen optischen Gesetzen unterliegt wie unser Auge. Ich habe nun eine gute Kamera mit 20 Megapixeln und habe das Objektiv verstellt, dann stelle ich es wieder ein und klopfe nicht auf das Gerät oder meditiere oder was auch immer hier nun ratsam wäre.

        LG vom Realist mit optimistischen Zügen 🙂

      2. Hey Christopher,

        falls ich dich richtig verstehe (korrigiere mich bitte, falls nicht), gehst du davon aus, dass der Körper nicht über einen Mechanismus verfügt, der die Länge des Augapfels reguliert. Richtig?

        Es gibt zahlreiche Tierstudien, die deutliche Hinweise darauf geben, dass es sehr wohl einen solchen Mechanismus gibt. Zudem ist mir auch eine (zugegebenerweise nur) Kurzzeitstudie an Menschen bekannt, wo ebenfalls eine Änderung der Länge des Augapfels festgestellt werden konnte. Wohlgemerkt in beide Richtungen.

        Viele Grüße
        Boris

    2. Hi Thomas

      Scheint etwas Wahres an deinem Beitrag dran zu sein. Mit meinem linken Auge “arbeite” ich an meiner Kurzsichtigkeit. Ist mein Problemauge und rechts mache ich irgendwie nichts, sondern lasse das Auge arbeiten.

      Vielleicht hilft es etwas. Ich habe mit meinem rechten Auge NOCH NIE etwas bewusst gemacht (fokussieren etc.) und es geht ganz von alleine. Dürfte jetzt mit 0,5 Dioptrien 100 Prozent sehen.

      Links bin ich weiterhin bei 0,5 bis maximal 0,75 Dioptrien unter meinem Anfangswert, d.h. bei 1,5 Dioptrien plus Zylinder. Also zwei Jahre für 0,5 vom Optiker bestätigte Dioptrien. Das lag aber wohl auch mit am fehlenden Zylinder. Ich glaube aber trotzdem, dass das bewusste Arbeiten, wie Boris das ja auch zu machen scheint, visuellen Streß verursacht und der schadet. Ich denke da immer an den Affen. Der macht ja auch nichts bewusst gegen seine Kurzsichtigkeit und wird in Studien damit weniger kurzsichtig.

      In diesem Monat versuche ich einfach mal nicht zu “arbeiten” und lass das Auge einfach machen. Nacharbeit ohne Fernbrille mache ich aber weiter. Das wird aber schwer werden. Ist wie eine Sucht, ich will arbeiten und will messen.

      LG
      Peter

  2. Hey Boris. Ich weiss ja, dass du es vor einiger Zeit auch mal mit Augenübungen nach Bates versucht hattest. Ich weiß auch, dass du zur Erkenntniss kamst, es hilft nur bis zu einem gewissen Grad – vielleicht so als Einsteiger, der vielleicht eine erste halbe Dioptrie verlieren möchte, der die Augen erstmal grundsätzlich auflockern möchte. Und vielleicht ist es ja jetzt doch wieder an der Zeit dafür?
    Und: Wenn ich deine letzten Blogeinträge richtig deute, hast du das Studium beendet und angefangen zu arbeiten? Das gute alte Sprichwort ‘die Augen sind der Spiegel der Seele’ fällt mir da irgendwie ein… Bist du rundum zufrieden mit der Situation auf Arbeit oder belastet dich der Alltag sehr? Vielleicht brauchst du allgemein mal eine Pause?

    1. Hey Desi,

      danke auch für deinen Input. Mit den Dingen, die früher schonmal erfolgreich waren, experimentiere ich zurzeit auch herum. Vielleicht klappt es ja erneut.

      Und zum neuen Job: Da bin ich super zufrieden mit 🙂

      Viele Grüße
      Boris

  3. Hallo

    Ich finde diesen Blogbeitrag irgendwie nicht so gut, zumindest sollte er nicht #2 sein. Ich fände an dieser Stelle die Ursachen, die du, Boris, im letzten Betrag angesprochen hast, viel interessanter. Sie sind schließlich der Ausgangspunkt für die aktuelle Situation.
    Wenn ich eine Wunde am Arm habe, dann kann ich darüber berichten, wie ich damit umgehe. Es wird aber nicht die Ursache für die Wunde deutlich. Nur mit dieser kann man arbeiten. Könnt ihr anders sehen, aber …

    LG
    Peter

    1. Hey Peter,

      danke für deine Anregung. Beitrag ist in Planung, nur der konkrete Inhalt steht noch nicht fest. Ich würde meine Erfahrungen möglichst so schildern, dass möglichst viele davon profitieren können.

      Dennoch danke für dein ehrliches Feedback!

      Viele Grüße
      Boris

    1. Hallo Stewie

      Studien?

      Also eine gibt es und sie läuft gerade. Die Studie heißt Brillenpanda und wir, die sich hier beteiligen, sind die Teilnehmer.

      Sonst einfach mal die Blogbeiträge lesen, da bezieht sich Boris auf viele wissenschaftliche Texte. Die sind alle verlinkt.

      LG
      Peter

      1. Brillenpanda kann voll sein mit Unwahrheiten. Ich traue hier niemandem. Genau so wenig wie endmyopia.

        Wir und ich wollen echte Studien.

        Ich kann nicht erst alle Posts durchlesen per Zufallprinzip.

    2. Hey stewie,

      alle Studien, auf die ich mich beziehe, sind hier gesammelt. Geordnet nach Coolness, das heißt subjektiv von mir, die besten weiter oben. Dort sind auch einige auf deutsch dabei.

      Zu deiner eigentlichen Frage: Nein. Allerdings liegt das vor allem daran, dass es schwierig ist, so allgemeine Fragestellungen wie deine, in einer Studie zu untersuchen.

      Es gibt Studien an Tieren, die darauf hinweisen, dass das Längenwachstum des Auges in beide Richtungen geht. Das heißt im Klartext, dass bei Tieren Kurzsichtigkeit besser werden kann. An Menschen ist mir keine solche Studie bekannt.

      Hoffe das hilft dir trotzdem.
      Viele Grüße
      Boris

  4. Ich muss gerade lachen … Studien Studien Studien – wie wärs denn einfach mal, eigene Erfahrungen zu machen? 😉 Ich kann mich den ganzen Tag mit Studien befassen und letztlich ? Was bringt denn das wirklich? Für alles gibt es Studien und letztlich wieder Gegenstudien. Ich sag nur Thema Zucker, Milch, Kaffee … Krebserkrankungen etc….. Das einzig Wahre ist die eigene Erfahrung. Ich kann gut verstehen, wenn man skeptisch ist und den Sachen hier und auf Endmyopia nicht traut – es bringt auch nichts, wenn andere sagen, DAS GEHT WIRKLICH, DAS FUNKTIONIERT… würdest Du mir auch nicht glauben – gelle – aber es funktioniert bei mir und wenn Du es nicht ausprobierst, dem einfach mal ganz locker und entspannt gegenüber bist und testest, ob da was dran ist, ist Dir leider nicht zu helfen … stell Dir mal vor, Du testest es einfach und stellst eine Verbesserung deines Sehens fest … das ist es … wenns nicht klappt, vergiß brillenpanda, vergiß endmyopia.org …. mich hat übrigens endmyopia vor einem Jahr von einer Lasik OP abgehalten … und von ca. -2,75 Dpt. bin ich jetzt bei knapp -1 (glaubst Du mir sowieso nicht – gell 😉 …. teste es und mache deine Erfahrung … es wird sich lohnen …. und wenn nicht, weißt Du, woran Du bist 🙂 Viele Grüße von einem der Auszog um das klare Sehen zurückzuerobern 😉

  5. “was ich hier alles herauslesen kann sind keine Erfolge hinsichtlich der Verbesserung der Myopie, sondern ganz platt physiologisch bedingte Schwankungen der Sehleistung. ”

    neee neee… meine Erfahrung ist da definitiv anders … jahrzehnte in milchige Entfernung geguckt und nichts erkannt … erst durch den aktiven Focus wurde es besser (nur mal so … ich habe über 20 Jahre Erfahrung mit Augentraining … alles probiert und alles für die Katz – der aktive Focus ist der Schlüssel … das nur nebenbei …)
    “Ernährt euch gesund und lebt Gesund und kauft euch schöne Brillen oder Kontaktlinsen. ”

    Ich kaufe mir KEINE schöne Brille mehr oder Kontaktlinsen, denn das sind nur Krücken… Bald werde ich diese nicht mehr benötigen. Es ist echt schade, dass es Menschen gibt, die einfach darauf bestehen wollen und wohl müssen (eigenes Weltbild etc.), dass die Kurzsichtigkeit nun mal nicht zu heilen ist. Alle die das glauben, es tut mir leid, dass ihr da nicht von überzeugt werden könnt und somit um die Erfahrung gebracht werdet, wie schön die Welt doch letzlich OHNE SCHÖNE Brille sein kann… es ist der Wahnsinn, wenn sich das milchige Etwas in der Ferne so langsam Stück für Stück in immer klareres und schärferes Etwas wandelt… ich möchte diese Erfahrung nie mehr missen und ich weiß, dass ich es bald geschaft habe… Habe ich dazu eine Studie gebraucht? Nööööö …. die Sachen von endmyopia haben gereicht… (und brillenpanda.de)

  6. Boris, wieviel Kunstlicht bist du innerhalb eines Tages ausgesetzt? Als Kunstlicht kann alles außer Sonnenlicht, Kerzenlicht und normale Glühlampe gesehen werden (siehe Spektren).
    Wieviel ungefiltertes Sonnenlicht bekommen deine Augen pro Tag ab?
    Aufgrund deiner geschilderten Schwierigkeiten tippe ich bei erster Frage auf “mehrere Stunden” und bei zweiter Frage auf “gar nichts”.
    Es könnte sein, dass diese Ratschläge dein Problem schon beheben.
    1. Lass jeden Tag mindestens ein paar Minuten pures Sonnenlicht an deine Augen (ohne Brille, ohne Kontaktlinsen, nicht hinter Fenstern). Möglichst einmal morgens nach dem Aufstehen und mittags.
    2. Besorge dir Blaulichtfilter für Smartphone, Laptop und jedes Gerät auf das du schaust. F.lux ist kostenlos, sonst gibt es Blaulichtfilterbrillen z.B. von Uvex die nicht viel kosten. Ein anderes gutes Programm ist Iris, was allerdings 10er kostet. Ich benutze beide letztere Sachen, an welchem Gerät ich auch immer bin und minimiere alle Kunstlichtzeiten innerhalb von Gebäuden.

    Mach das mal einen Monat und schaue ob sich was verändert. Viel Aufwand ist es nicht.
    Wenn du interessiert bist an den Hintergründen, da ist google dein Freund.

  7. Hi Leute,

    ich möchte gerne über eine Erfahrung sprechen und erfragen, ob auch einige von euch dieses erleben.

    Ich bekomme mehrmals am Tag “Sichtblitze” wo auf einmal alles viel schärfer ist. Dieses merke ich sofort. Dieses hält auch solange an, bis ich wieder blinzel. Ich denke, dass dieses so 10-20 mal am Tag passiert. Leider kann ich dieses nicht steuern/erzwingen/darauf hinarbeiten.

    auf endmyopia ist auch ein Artikel darüber verfasst, jedoch hilft er mir nicht weiter. http://endmyopia.org/clear-flashes-the-prescription-to-maximize-that-stimulus/

    Vielleicht erlebt der ein oder andere dieses Phänomen auch und mag seine Erfahrung teilen.

    1. Hi Dimitri,

      ja, kann ich nur bestätigen, diese 100% klaren Sehblitze habe ich auch.

      Bei mir werden diese momentan immer häufiger, habe das Gefühl, dass ich bald 20/20 habe 😉

      Ich habe mir angewöhnt, total entspannt zu bleiben, wenn diese auftreten, hinnehmen – akzeptieren und wieder gehen lassen (*schwer, aber es geht besser mit der Zeit) – ein Festhalten wollen hilft hier nicht 🙂 – freue Dich über die klaren Sehblitze und arbeite weiter am Unschärfehorizont und dem aktiven Focus 😉 viel Erfolg
      VG
      Thomas

      1. Hallo Thomas,

        es freut mich dieses von jemanden bestätigt zu bekommen, der bereits einen großen Fortschritt erlebt hat und bei dem es hoffentlich in naher Zukunft zum Endziel kommt.

        Drücke dir die Daumen und halte uns auf dem Laufenden 🙂

    2. Hey Dimitri,

      das ist gut! Dein Ziliarmuskel ist entspannt und dein visueller Kortex weiß (immer mal wieder) auch etwas mit dem neuen Signal anzufangen. Die Sichtblitze werden immer häufiger kommen und sich (langsam) zu deinem neuen Standardzustand entwickeln.

      Viele Grüße
      Boris

  8. Hallo,
    erstmal Klasse das es diesen Blog gibt und fiebere mit Boris regelmäßig mit.
    Ich wollte mal hören welche Werte ihr für die Nahbrille (PC-Arbeit) und als geschwächte Fernbrille (Alltag) empfehen würdet.
    Meine Werte sind z.zt:
    L: -3,75
    R: -3,25 Cyl: -0,75 Achse:79

    Hatte mir schon eine Alltagsbrille (L: -3,50 R: -3,25 ohne Cyl) machen lassen. Ich bin aber mit dem rechten Auge nicht so zufrieden, da durch den Astismatismus doch die Sehleistung deutlich schlechter ist als auf dem linken Auge.

    Bin auf schon auf eure Antowrten gespannt.
    Viele Grüße Ulrich

    1. Hi Ulrich,

      mein Tipp wäre, zu einem Augenarzt oder Optiker zu gehen und dir nur eine Brille(nstärke) ermitteln zu lassen.
      Da gesetzlich 70 % Sehstärke für das Autofahren verpflichtend sind, würde ich immer knapp über diesem anpeilen.

      Meine Erfahrung zeigt, dass zu starke Veränderung keinen Mehrwert bringen, ebenso wie zwei unterschiedliche Brillen eher kontraproduktiv sind.

      Astigamtismus würde ich nicht zu stark verändern.

      Wenn du mit Rechts nicht zufrieden bist wegen dem Zylinder, dann korrigier dieses. Füg einfach 0,5 hinzu, dann hast du noch immer einen Verbesserungsanreiz mit 0,25 gesetzt.

      Viel wichtiger als viel zu starke Wertkorrekturen sind Wohlfühlfaktor und Gewohnheiten. Mit kleinen aber auch besser messbaren Schritten wirst du dich wohler fühlen als halbblind durch die Gegend zu laufen (true own story). Gewohnheiten sind auch sehr wichtig. Seitdem ich das Projekt angegangen bin, merke ich sofort, wenn ich mal meine Pause verpasse und korrigiere dieses indem ich diese sofort nachhole sobald ich dieses merke.

      Ich hoffe, dir hierdurch einen praktikablen Weg als Vorschlag gemacht zu haben.

    2. Hey Ulrich,

      meiner Meinung nach macht es am meisten Sinn, wenn du lernst, wie du das selbst für dich einschätzen kann. Nur du weißt, wie dein Tagesablauf so ist, wie weit du von Bildschirm weg sitzt, wie viel Unschärfe doch noch als Herausforderung empfindest, etc. Soll heißen, einen konkreten Vorschlag zu machen, ist äußerst schwierig. Wie du das aber selbst herausfinden kannst, habe ich hier beschrieben: Erste Nahbrille

      Und hier: Erste Fernbrille

      Viele Grüße
      Boris

  9. Lasste euch doch die Augen lasern wenn ihr kein Bock mehr auf brillen habt. Besser als sich bis zum Lebensende selbst zu verarschen. Es ist unmöglich das zu lang gewachsene Auge wieder rückgängig zu machen. Nur eine op oder eben Hilfsmittel helfen. Es ist einfach Pech. Die Natur ist ungerecht

  10. Hallöchen

    Ich finde Kommentare, wie der von Toxic, immer zum Schmunzeln. Ich meine, Toxic ist sich sicher, dass man nichts gegen Kurzsichtigkeit machen kann. Er/sie setzt sich aber – dies entgegen seiner/ihrer eigenen Überzeugung – mit dem Thema auseinander. Da stellt sich mir immer die Frage, wie kommt man auf die Idee eine Seite wie Brillenpanda zu suchen, hier zu lesen und zu kommentieren, wenn man sich doch sicher ist, dass das alles Quatsch ist? Warum setzt man sich um 0:50Uhr vor den PC, um einen Kommentar dieser Art zu schreiben?

    Um uns dazu zu bringen unseren EIGENEN Sinnen nicht zu trauen? Schaffst du nie, denn wir wissen, was wir sehen und das ist mehr, als zu dem Zeitpunkt, als wir hiermit angefangen sind.

    Peter

    1. Es geht mir nur um die Wahrheit der Dinge. Der Beweis ist dass kein kurzsichtiger es jemals durch eigenes Verhalten geschafft hat wieder normalsichtig zu sein weder ihr noch sonst jemand. Das ist nun mal Fakt. Es soll kein Angriff darstellen.

      1. Falsch, Toxic.
        Mindestens er hier hat es geschafft: https://endmyopia.org/about-us/
        Und ich selbst habe letztes Jahr mit -7dpt angefangen und bin heute bei -5,5dpt. Das Auge passt sich seinen Umgebungseinflüssen an, ob du es wahr haben willst oder nicht 🙂

      2. wenn Du es sagst … * ich lass das mal gegen all mein Überzeugung und eigener Erfahrung so stehen – es hat ja keinen Sinn, jemanden etwas zu erzählen, der die Erfahrung einfach nicht selber machen möchte bzw. einfach zu schnell aufgegeben hat *

  11. Ihr solltet den Nobelpreis bekommen und an die Öffentlichkeit gehen was weltweit Wissenschaftler nicht hinbekommen haben. Naja viel Spass noch bei eurem versuch

    1. tja, das ist eben das Verrückte – Wissenschaft und Theorie oder eben eigene Erfahrung und einfach machen – mir fällt da spontan ein – wie oft wollten mich schon Fachleute / Ärzte (die müssen es ja wissen – beispielsweise operieren – ein paar Übungen und die Sache war gegessen … will jetzt nicht auf Details eingehen – ich weiß nur, dass ich Wissenschaftlern/Ärzten – oder Studien nicht mehr traue … zuviel in meinem Leben ist passiert – was mir eben genau das Gegenteil zeigte – mit meinen noch im Febr. 2017 -2,75 Dpt. auf beiden Augen, werde ich spätestens ende des Jahres Brillenfrei sein und eine 100% Sehfähigkeit zurückerlangt haben…. brauche ich dafür Studien, die sowieso von anderen Studien wiederlegt werden oder wo eine Lobby hinter ist, die nur profitgeil ist? NEIN …. ich gehe meinen Weg – ob es Studien gibt oder nicht, ist mir Latte – ich merke doch, dass ich besser und vor allem WEITERSEHEN kann, als vorher … wie scheiße war doch mein Sehen noch vor einem Jahr, ab cira 80 cm oder so alles milchig und nebenlig – echt sche…. es ist so geil, dass ich meine Brille kaum noch brauche – nur so am Rande – ich habe mehr wie 20 Jahre nach der richtigen Technik gesucht (wie hatte ich eine Wut auf all die Augentrainer, die das gelbe vom Ei versprechen ….) und seit Feb. 2017 gefunden – der Schlüssel ist das Gefühl und das Üben des aktiven Focus und ständiges Arbeiten am Unschärfehorizont. Ich war jahrelang frustriert wg. meinem Sehen und seit letztem Jahr freue ich mich mehr und mehr über meine bessere Sehkraft … und nur am Rande – ich stand kurz davor, mir die Augen zu lasern und bin heilfroh, es nicht getan zu haben …

      In diesem Sinne, alle die ihre Kurzsichtigkeit loswerden wollen, macht Euch auf den Weg – es erfordert Geduld – Rückschläge und das ständige Arbeiten an gesunden Sehgewohnheiten – A B B B E E E R R R Der Weg lohnt sich – einfach tun und mal den Kopf ausschalten – mind. für 1/2 Jahr und dann entscheidet selber, ob es sich lohnt oder nicht 🙂

      1. Leute, solche Menschentypen und Aussagen sollte man einfach ignorieren.

        Und noch ein Nachwort zum Thema Wissenschaft, weils einfach zu lustig ist. GRUNDSÄTZLICH sollte man wissenschaftliche Studien sehr kritisch betrachten, da sie IMMER durch Externe finanziert werden. Jeder Lehrstuhl braucht Fördergelder und diese kommen nunmal von der Wirtschaft. Ich gehe sogar soweit und behaupte, dass selbst steuerfinanzierte Grundlagenforschung sehr stark von kommerziellen Firmen beeinflusst werden. *Paranoa aus*

        Vor dem Hintergrund verwundert es mich SEHR, dass es genug Publikationen gibt, die die Emmetropisierung beim erwachsenen Menschen zum Forschungsgegenstand haben. Einfach mal rumstöbern, Google Scholar ist groß, einfach mal mit myopia/hyperopia/recovery/defocus o.Ä. anfangen und sich damit beschäftigen. Nachdem man wertvolle Studien mit deren Ergebnissen gefunden hat und wenig kritischen Menschenverstand besitzt, wird man zwangsläufig zu der Erkenntnis kommen, dass es möglich sein MUSS! Nicht nur Auge, sondern alles im menschlichen Körper.

        Viel Erfolg uns allen noch 🙂

      2. @ Thomas

        Du hast geschrieben, dass du im Februar 2017 bei -2,75 Dioptrien warst und jetzt bald ohne Brille auskommst. Ich finde das super und motivierend zugleich.
        Schreibe doch bitte mal etwas mehr über dich und deinen Tagesablauf. Wie und was machst du sehtechnisch??? Klar aktiver Fokus und am Unschärfehorizont arbeiten, aber wie baust du das im Tag ein und wie viel Zeit investierst du dafür? Das wird bestimmt viele hier interessieren und weiter bringen.

        Danke im Voraus
        Peter

  12. Hi Boris!

    Ist deine Nahbrille Deinem Arbeitsplatz angepasst? Wenn Dein Rechner dort näher steht, oder die Lichtverhältnisse anders sind, brauchst Du vielleicht eine andere (schwächere) Stärke als zu Hause. Achte mal darauf, nimm dir eine +0.5 Brille mit auf Arbeit (0.25 hab ich in Drogerien nicht gesehen), vielleicht hilft es ja?

    Hast Du sie immer auf, die Nahbrille? Oder erwischst Du Dich manchmal am Handy ohne Brille (da reicht erstaunlich wenig Zeit für eine Verschlechterung)? Trinkst du in letzter Zeit mehr Alkohol? Hast Du eine Vollspektrum Lampe auf Arbeit?
    Mach auf jeden Fall weiter & lass Dich nicht unterkriegen!

  13. @Peter

    Kann ich gerne machen 🙂 morgens bevor ich aufstehe arbeite ich min. 20-60 Minuten mit dem aktiven Focus ohne Brille, höre Radio im Bett und schaue aus dem Fenster… Sehe viele Häuser und Bäume, im Zimmer in 3m Entfernung hängt eine Sehtafel, da Wechsel ich spontan immer – Sehtafel Focus zack – raussehen Focus zack usw. am Tag trage ich meine Brille kaum noch, bin ich viel im Stress, merke ich das sofort am schlechteren Sehen. Ich trage sie eigentlich nur noch auf Arbeit und beim Einkaufen im Supermarkt. Wenn ich mich mit jemanden unterhalte, setze ich sie ab. Allgemein versuche ich ständig den aktiven Focus zu üben, in der Nähe, in der Ferne… Im Moment habe ich eine Phase, wo das sehen wieder sehr viel schlechter ist, aber ich denke, das ist wieder so eine Art Erstverschlimmerung :)… Naja, wäre jetzt zuviel, um das im Detail zu beschreiben… Eigentlich gibt es kein großes Geheimnis, dass Wichtigste, reduzierte Brille, keine Fernbrille bei Naharbeit bzw. Nahbrille nutzen und den aktiven Focus üben üben üben, ganz besonders in der Ferne… Und Entspannt bleiben, keine Wunder erwarten – dranbleiben – höhen und tiefen akzeptieren… Weitermachen… Bis das nächste Erfolgserlebnis kommt… Nacken, Schulterbereich entspannt lassen, soviel wie möglich, Gesicht entspannen/Stirn und tief atmen… Viele Kurzsichtige atmen zu flach und sind im Brustkorb völlig blockiert… Hoffe, dass reicht erst mal? Wenn nicht fragen 🙂

  14. @Peter
    Noch ein kleine Ergänzung 🙂
    Als Serien Junkie nutze ich momentan in vielen Serien die Untertitelfunktion, ist perfekt für den aktiven Focus 🙂 geeignet

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